Ferdinandshof ist eine kleine Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern mit 2.611 Einwohnern und 47.4 km² Fläche.
Küstenland mit Windkraft-Potenzial und zunehmendem Tourismus, Sanierungsbedarf bei Altbauten bleibt hoch.
Die Wärmewende hat Ferdinandshof noch nicht erreicht: 80,4% der 837 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 2,3% kaum eine Rolle.
Die 132 Solaranlagen in Ferdinandshof haben eine überdurchschnittliche Größe von 65,1 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 8,6 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Ferdinandshof beträgt 92 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.
Beim Glasfaserausbau hat Ferdinandshof noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 85,6%. Auch beim Mobilfunk ist Ferdinandshof mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Ferdinandshof hervorragend aufgestellt: 6 Ladepunkte (23,0 pro 10.000 Einwohner) an 3 Standorten. Besonders positiv: 3 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Ferdinandshof
Mit 80,4% fossiler Heizenergie in Ferdinandshof gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 65,1 kWp in Ferdinandshof deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 0,0% Glasfaseranteil hat Ferdinandshof erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.