Die Gemeinde Brieselang liegt in Brandenburg und zählt 13.187 Einwohner bei einer Fläche von 44.3 km².
Dünn besiedelt mit schnellem Erneuerbaren-Ausbau, aber noch hohem Heizölanteil in ländlichen Gemeinden östlich der Oder.
Beim Heizungsmix fällt Brieselang positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 10,1% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 77,5% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Brieselang hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 117,8 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 1.554 mit 13,4 MWp.
Der Baulandpreis in Brieselang beträgt 286 €/m², deutlich über dem Bundesdurchschnitt und deutlich über dem Brandenburg-Schnitt von 138 €/m². Platz 2 der teuersten Gemeinden in Brandenburg.
Brieselang gehört zu den digital bestversorgten Gemeinden: 92,1% Glasfaserquote und 98,7% Breitband ab 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Brieselang mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Brieselang hervorragend aufgestellt: 54 Ladepunkte (40,9 pro 10.000 Einwohner) an 32 Standorten. Besonders positiv: 18 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
Brieselang im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
💡 Tipps für Brieselang
In Brieselang entfallen 77,5% der erfassten Heizenergie auf Gas und Heizöl. Welche Technik für ein einzelnes Gebäude geeignet ist, hängt von Gebäudezustand, Wärmenetzplanung und Finanzierung ab. Eine unabhängige Energieberatung kann diese Optionen anhand des konkreten Hauses vergleichen.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 10,1% in Brieselang zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die in Brieselang erfassten Anlagen haben im Mittel 8,7 kWp. Dieser Gemeindewert ersetzt keine Auslegung für ein einzelnes Dach; Ertrag und Wirtschaftlichkeit sollten mit aktuellen Tarifen und objektspezifischen Annahmen berechnet werden.