Bösenbrunn ist eine kleine Gemeinde in Sachsen mit 1.054 Einwohnern und 34.2 km² Fläche.
Industrietradition und Fernwärme aus DDR-Zeiten prägen die Heizungsstruktur, der Braunkohleausstieg läuft bis 2038.
In Bösenbrunn ist Heizöl mit 34,9% noch vor Gas (20,0%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 54,9% der 740 Gebäude fossil.
Die 83 Solaranlagen in Bösenbrunn haben eine überdurchschnittliche Größe von 31,4 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 2,6 MWp installiert.
Mit 56 €/m² liegt der Baulandpreis in Bösenbrunn deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 181 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Bösenbrunn liegt mit 14,9% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 95,0% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Bösenbrunn mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Bösenbrunn hervorragend aufgestellt: 4 Ladepunkte (38,0 pro 10.000 Einwohner) an 2 Standorten. Davon sind 1 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Bösenbrunn
Mit 54,9% fossiler Heizenergie in Bösenbrunn gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 31,4 kWp in Bösenbrunn deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 14,9% Glasfaseranteil hat Bösenbrunn erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.