Würzburg ist eine Großstadt in Bayern mit 133.258 Einwohnern auf 87.6 km².
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Die Wärmewende hat Würzburg noch nicht erreicht: 83,7% der 10.771 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 1,9% kaum eine Rolle.
Mit 5.567 Photovoltaikanlagen und 72,2 MWp Gesamtleistung gehört Würzburg zu den solarstärksten Gemeinden Deutschlands. Das ist Platz 7 unter den 2217 Gemeinden in Bayern.
Bauland ist in Würzburg mit 526 €/m² sehr teuer – das 2,9-Fache des Bundesdurchschnitts.
Bei der Breitbandversorgung erreichen 98,6% der Haushalte in Würzburg mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 40,8%. Auch beim Mobilfunk ist Würzburg mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 265 Ladepunkten an 134 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Würzburg gut ausgebaut (19,9 pro 10.000 Einwohner). Davon sind 18 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Würzburg
Mit 83,7% fossiler Heizenergie in Würzburg gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Würzburg üblichen Anlagengrößen von 13,0 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Der Glasfaserausbau in Würzburg schreitet voran (40,8%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.