Wimsheim ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 2.831 Einwohnern und 8.1 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
Beim Heizungsmix fällt Wimsheim positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 12,7% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 66,9% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Wimsheim hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 150,5 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 426 mit 5,7 MWp.
Mit einem Baulandpreis von 348 €/m² zählt Wimsheim zu den gehobeneren Standorten in Baden-Württemberg.
Die Glasfaserversorgung in Wimsheim liegt mit 10,4% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 52,8% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Wimsheim mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 2 Ladepunkten an 1 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Wimsheim gut ausgebaut (7,1 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Wimsheim
In Wimsheim heizen noch 49,7% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 12,7% in Wimsheim zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Wimsheim üblichen Anlagengrößen von 13,3 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 10,4% Glasfaseranteil hat Wimsheim erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.