Westerrönfeld ist eine kleine Gemeinde in Schleswig-Holstein mit 4.887 Einwohnern und 7.7 km² Fläche.
Das nördlichste Flächenland profitiert von seiner Küstenlage für Wind- und Fernwärmeausbau, während der Gasanteil unter dem Bundesdurchschnitt liegt.
Die Wärmewende hat Westerrönfeld noch nicht erreicht: 91,4% der 1.930 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 3,2% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Westerrönfeld hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 92,7 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 453 mit 3,8 MWp.
Der Baulandpreis in Westerrönfeld beträgt 127 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt.
Beim Glasfaserausbau hat Westerrönfeld noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 96,1%. Auch beim Mobilfunk ist Westerrönfeld mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Westerrönfeld hervorragend aufgestellt: 14 Ladepunkte (28,6 pro 10.000 Einwohner) an 7 Standorten. Davon sind 2 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Westerrönfeld
Mit 91,4% fossiler Heizenergie in Westerrönfeld gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Westerrönfeld üblichen Anlagengrößen von 8,3 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 0,0% Glasfaseranteil hat Westerrönfeld erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.