Werda ist eine kleine Gemeinde in Sachsen mit 1.479 Einwohnern und 13.6 km² Fläche.
Industrietradition und Fernwärme aus DDR-Zeiten prägen die Heizungsstruktur, der Braunkohleausstieg läuft bis 2038.
In Werda ist Heizöl mit 55,9% noch vor Gas (8,2%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 64,1% der 510 Gebäude fossil.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Werda hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 87,9 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 130 mit 846,7 kWp.
Mit 56 €/m² liegt der Baulandpreis in Werda deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 181 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Werda noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 97,0%. Auch beim Mobilfunk ist Werda mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Werda
In Werda heizen noch 55,9% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Werda üblichen Anlagengrößen von 6,5 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 0,0% Glasfaseranteil hat Werda erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.