Die Gemeinde Weinböhla liegt in Sachsen und zählt 10.659 Einwohner bei einer Fläche von 19.0 km².
Industrietradition und Fernwärme aus DDR-Zeiten prägen die Heizungsstruktur, der Braunkohleausstieg läuft bis 2038.
Beim Heizungsmix fällt Weinböhla positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 11,6% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 76,0% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Weinböhla hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 89,3 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 952 mit 6,3 MWp.
Weinböhla gehört zu den digital bestversorgten Gemeinden: 96,5% Glasfaserquote und 99,3% Breitband ab 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Weinböhla mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 15 Ladepunkten an 9 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Weinböhla gut ausgebaut (14,1 pro 10.000 Einwohner). Davon sind 4 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Weinböhla
Mit 76,0% fossiler Heizenergie in Weinböhla gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 11,6% in Weinböhla zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Weinböhla üblichen Anlagengrößen von 6,6 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.