Wefensleben ist eine kleine Gemeinde in Sachsen-Anhalt mit 1.582 Einwohnern und 12.7 km² Fläche.
Windenergie-Spitzenreiter unter den ostdeutschen Ländern, demografischer Wandel begrenzt jedoch die Investitionsdynamik.
Die Wärmewende hat Wefensleben noch nicht erreicht: 81,9% der 581 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 1,7% kaum eine Rolle.
Die 149 Solaranlagen in Wefensleben haben eine überdurchschnittliche Größe von 34,0 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 5,1 MWp installiert.
Mit 66 €/m² liegt der Baulandpreis in Wefensleben deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 180 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Wefensleben noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 88,3%. Auch beim Mobilfunk ist Wefensleben mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
581 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage34,0 kWp
Erste Anlage24.10.2003
Letzte Anlage12.02.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B370%
Grundsteuer A320%
Gewerbesteuer350%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner1.582
Fläche12.7 km²
Bevölkerungsdichte124 Ew/km²
Postleitzahl39365
BundeslandSachsen-Anhalt
Wefensleben im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlWefenslebenSachsen-AnhaltDeutschland
Gas-Heizung74,5%48,7%37,4%
Wärmepumpe1,7%3,2%5,1%
Bauland66,9 €/m²50,2 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser0,0%45,0%41,7%
💡 Tipps für Wefensleben
Heizungswechsel prüfen
In Wefensleben entfallen 81,9% der erfassten Heizenergie auf Gas und Heizöl. Welche Technik für ein einzelnes Gebäude geeignet ist, hängt von Gebäudezustand, Wärmenetzplanung und Finanzierung ab. Eine unabhängige Energieberatung kann diese Optionen anhand des konkreten Hauses vergleichen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 34,0 kWp in Wefensleben deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 0,0% Glasfaseranteil hat Wefensleben erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Wefensleben
Wie heizt man in Wefensleben?
Wefensleben ist noch stark von fossilen Energieträgern abhängig: In den 581 Gebäuden mit Wohnraum entfallen 81,9% auf Gas (74,5%) und Heizöl (7,4%). Wärmepumpen sind mit 1,7% noch eine Randerscheinung; der Bundesdurchschnitt liegt bei 5,1%. Im Vergleich zu Sachsen-Anhalt (Ø 48,7% Gas) liegt Wefensleben deutlich über dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Wefensleben?
Die 149 Solaranlagen in Wefensleben fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 34,0 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 5,1 MWp. Die älteste Anlage ging am 24.10.2003 ans Netz, die neueste am 12.02.2026.
Was kostet Bauland in Wefensleben?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Wefensleben beträgt 66 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Wefensleben über dem Sachsen-Anhalt-Durchschnitt von 50 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 33.465 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 370%.
Wie schnell ist das Internet in Wefensleben?
Der Glasfaserausbau hat Wefensleben noch nicht erreicht: Lediglich 0,0% der Haushalte verfügen über einen FTTH/FTTB-Anschluss. Über andere Technologien (Kabel, DSL) erreichen immerhin 88,3% mindestens 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.