Ursensollen ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 3.809 Einwohnern und 74.7 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Ursensollen positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 13,6% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 53,7% ausmachen.
Die 860 Solaranlagen in Ursensollen haben eine überdurchschnittliche Größe von 67,0 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 57,6 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Ursensollen beträgt 103 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Bayern-Schnitt von 310 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Ursensollen liegt mit 17,9% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 97,2% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Ursensollen mit 98,4% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Ursensollen hervorragend aufgestellt: 21 Ladepunkte (55,1 pro 10.000 Einwohner) an 16 Standorten. Besonders positiv: 12 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Ursensollen
In Ursensollen heizen noch 51,4% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 13,6% in Ursensollen zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 67,0 kWp in Ursensollen deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 17,9% Glasfaseranteil hat Ursensollen erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.