Unterwachingen ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 195 Einwohnern und 2.6 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
Beim Heizungsmix fällt Unterwachingen positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 11,8% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 58,9% ausmachen.
Die 47 Solaranlagen in Unterwachingen haben eine überdurchschnittliche Größe von 22,6 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 1,1 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Unterwachingen beträgt 168 €/m² und deutlich unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Unterwachingen noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 91,8%. Auch beim Mobilfunk ist Unterwachingen mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Unterwachingen hervorragend aufgestellt: 1 Ladepunkte (51,3 pro 10.000 Einwohner) an 1 Standorten.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Unterwachingen
In Unterwachingen heizen noch 47,1% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 11,8% in Unterwachingen zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 22,6 kWp in Unterwachingen deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 0,0% Glasfaseranteil hat Unterwachingen erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.