Unterschneidheim ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 4.975 Einwohnern und 68.1 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
In Unterschneidheim ist Heizöl mit 45,5% noch vor Gas (19,6%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 65,1% der 1.364 Gebäude fossil.
Die 1.055 Solaranlagen in Unterschneidheim haben eine überdurchschnittliche Größe von 21,7 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 22,9 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Unterschneidheim beträgt 155 €/m² und deutlich unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².
Bei der Breitbandversorgung erreichen 92,2% der Haushalte in Unterschneidheim mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 59,9%. Auch beim Mobilfunk ist Unterschneidheim mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 4 Ladepunkten an 2 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Unterschneidheim gut ausgebaut (8,0 pro 10.000 Einwohner). Davon sind 1 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
1.364 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage21,7 kWp
Erste Anlage31.12.2000
Letzte Anlage26.01.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B385%
Grundsteuer A370%
Gewerbesteuer350%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner4.975
Fläche68.1 km²
Bevölkerungsdichte73 Ew/km²
Postleitzahl73485
BundeslandBaden-Württemberg
Unterschneidheim im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlUnterschneidheimBaden-WürttembergDeutschland
Gas-Heizung19,6%29,6%37,4%
Wärmepumpe9,0%6,5%5,1%
Bauland156,0 €/m²284,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser59,9%30,0%41,7%
💡 Tipps für Unterschneidheim
Heizungsbestand prüfen
In Unterschneidheim heizen noch 45,5% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 21,7 kWp in Unterschneidheim deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Häufige Fragen zu Unterschneidheim
Wie heizt man in Unterschneidheim?
Die Heizenergieträger in den 1.364 Gebäuden von Unterschneidheim verteilen sich so: Heizöl (45,5%), Gas (19,6%), Holz/Pellets (17,5%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 65,1%. Der Wärmepumpenanteil von 9,0% liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Baden-Württemberg (Ø 29,6% Gas) liegt Unterschneidheim deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Unterschneidheim?
Die 1.055 Solaranlagen in Unterschneidheim fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 21,7 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 22,9 MWp. Die älteste Anlage ging am 31.12.2000 ans Netz, die neueste am 26.01.2026.
Was kostet Bauland in Unterschneidheim?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Unterschneidheim beträgt 155 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Unterschneidheim deutlich unter dem Baden-Württemberg-Durchschnitt von 284 €/m². Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 77.985 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 385%.
Wie schnell ist das Internet in Unterschneidheim?
In Unterschneidheim können 92,2% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 71,0% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 59,9% verfügbar. Das liegt über dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Unterschneidheim?
In Unterschneidheim gibt es 4 öffentlich zugängliche Ladepunkte an 2 Standorten mit einer Gesamtleistung von 180 kW. Das entspricht 8,0 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner. Davon sind 1 Schnelllader.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.