Unterdießen ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 1.522 Einwohnern und 12.8 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Unterdießen positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 10,4% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 59,4% ausmachen.
Die 302 Solaranlagen in Unterdießen haben eine überdurchschnittliche Größe von 60,3 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 18,2 MWp installiert.
Bauland ist in Unterdießen mit 562 €/m² sehr teuer – das 3,1-Fache des Bundesdurchschnitts.
Beim Glasfaserausbau hat Unterdießen noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 4,4% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 96,1%. Auch beim Mobilfunk ist Unterdießen mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 2 Ladepunkten an 1 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Unterdießen gut ausgebaut (13,1 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Unterdießen
Mit 59,4% fossiler Heizenergie in Unterdießen gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 10,4% in Unterdießen zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 60,3 kWp in Unterdießen deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 4,4% Glasfaseranteil hat Unterdießen erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.