Steinhöfel ist eine kleine Gemeinde in Brandenburg mit 4.374 Einwohnern und 160.5 km² Fläche.
Dünn besiedelt mit schnellem Erneuerbaren-Ausbau, aber noch hohem Heizölanteil in ländlichen Gemeinden östlich der Oder.
Gas dominiert die Wärmeversorgung in Steinhöfel mit 66,9% klar, Heizöl kommt auf 8,2% und Wärmepumpen auf 2,7% der 789 Gebäude.
Die 372 Solaranlagen in Steinhöfel haben eine überdurchschnittliche Größe von 42,8 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 15,9 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Steinhöfel beträgt 114 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und unter dem Brandenburg-Schnitt von 138 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Steinhöfel liegt mit 17,5% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 94,9% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Steinhöfel mit 99,5% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Für E-Mobilität stehen in Steinhöfel 1 Ladepunkte an 1 Standorten bereit.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Steinhöfel
Mit 75,1% fossiler Heizenergie in Steinhöfel gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 42,8 kWp in Steinhöfel deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 17,5% Glasfaseranteil hat Steinhöfel erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Mit 2,3 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner liegt Steinhöfel unter dem Bundesziel. Gewerbetreibende und Vermieter können über das KfW-Programm 442 Zuschüsse für die Installation von Ladestationen beantragen.