Staig ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 3.281 Einwohnern und 17.8 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
Beim Heizungsmix fällt Staig positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 10,6% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 70,0% ausmachen.
Die 541 Solaranlagen in Staig haben eine überdurchschnittliche Größe von 22,0 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 11,9 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Staig beträgt 168 €/m² und deutlich unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Staig liegt mit 17,0% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 91,7% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Staig mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 6 Ladepunkten an 3 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Staig gut ausgebaut (18,3 pro 10.000 Einwohner). Davon sind 1 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Staig
In Staig heizen noch 48,2% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 10,6% in Staig zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 22,0 kWp in Staig deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 17,0% Glasfaseranteil hat Staig erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.