St. Egidien ist eine kleine Gemeinde in Sachsen mit 3.077 Einwohnern und 21.3 km² Fläche.
Industrietradition und Fernwärme aus DDR-Zeiten prägen die Heizungsstruktur, der Braunkohleausstieg läuft bis 2038.
In St. Egidien ist Heizöl mit 46,3% noch vor Gas (32,4%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 78,7% der 1.037 Gebäude fossil.
Die 242 Solaranlagen in St. Egidien haben eine überdurchschnittliche Größe von 26,8 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 6,5 MWp installiert.
Mit 51 €/m² liegt der Baulandpreis in St. Egidien deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 180 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat St. Egidien noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 2,1% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 96,0%. Auch beim Mobilfunk ist St. Egidien mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 5 Ladepunkten an 3 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in St. Egidien gut ausgebaut (16,2 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
St. Egidien im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
💡 Tipps für St. Egidien
In St. Egidien heizen noch 46,3% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 26,8 kWp in St. Egidien deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Mit nur 2,1% Glasfaseranteil hat St. Egidien erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.