Schwerin ist eine kleine Gemeinde in Brandenburg mit 965 Einwohnern und 6.7 km² Fläche.
Dünn besiedelt mit schnellem Erneuerbaren-Ausbau, aber noch hohem Heizölanteil in ländlichen Gemeinden östlich der Oder.
Gas dominiert die Wärmeversorgung in Schwerin mit 60,6% klar, Heizöl kommt auf 8,3% und Wärmepumpen auf 8,0% der 398 Gebäude.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Schwerin hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 104,7 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 101 mit 739,7 kWp.
Der Baulandpreis in Schwerin beträgt 216 €/m², über dem Bundesdurchschnitt und deutlich über dem Brandenburg-Schnitt von 138 €/m².
Schwerin gehört zu den digital bestversorgten Gemeinden: 93,8% Glasfaserquote und 97,1% Breitband ab 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Schwerin mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Schwerin hervorragend aufgestellt: 2 Ladepunkte (20,7 pro 10.000 Einwohner) an 1 Standorten. Besonders positiv: 1 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Schwerin
Mit 68,9% fossiler Heizenergie in Schwerin gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Schwerin üblichen Anlagengrößen von 7,3 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.