Schrecksbach ist eine kleine Gemeinde in Hessen mit 2.938 Einwohnern und 36.6 km² Fläche.
Gemischte Struktur: Urbane Zentren wie Frankfurt mit Fernwärme, ländliche Regionen in Nord- und Mittelhessen mit hohem Öl- und Holzanteil.
In Schrecksbach ist Heizöl mit 65,8% noch vor Gas (12,7%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 78,5% der 1.872 Gebäude fossil.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Schrecksbach hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 134,1 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 394 mit 5,7 MWp.
Mit 62 €/m² liegt der Baulandpreis in Schrecksbach deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 181 €/m².
Schrecksbach gehört zu den digital bestversorgten Gemeinden: 98,5% Glasfaserquote und 98,5% Breitband ab 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Schrecksbach mit 98,4% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Schrecksbach hervorragend aufgestellt: 10 Ladepunkte (34,0 pro 10.000 Einwohner) an 5 Standorten. Besonders positiv: 4 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Schrecksbach
In Schrecksbach heizen noch 65,8% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Schrecksbach üblichen Anlagengrößen von 14,6 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.