Schlotfeld ist eine kleine Gemeinde in Schleswig-Holstein mit 219 Einwohnern und 4.8 km² Fläche.
Das nördlichste Flächenland profitiert von seiner Küstenlage für Wind- und Fernwärmeausbau, während der Gasanteil unter dem Bundesdurchschnitt liegt.
Die Wärmewende hat Schlotfeld noch nicht erreicht: 80,2% der 142 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 0,0% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Schlotfeld hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 95,9 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 21 mit 161,1 kWp.
Der Baulandpreis in Schlotfeld beträgt 99 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und unter dem Schleswig-Holstein-Schnitt von 148 €/m².
Der Glasfaserausbau in Schlotfeld ist mit 87,0% gut fortgeschritten, 87,0% der Haushalte erreichen mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Schlotfeld mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Schlotfeld
In Schlotfeld heizen noch 41,5% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Schlotfeld üblichen Anlagengrößen von 7,7 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.