Schinkel ist eine kleine Gemeinde in Schleswig-Holstein mit 1.051 Einwohnern und 10.2 km² Fläche.
Das nördlichste Flächenland profitiert von seiner Küstenlage für Wind- und Fernwärmeausbau, während der Gasanteil unter dem Bundesdurchschnitt liegt.
Die Wärmewende hat Schinkel noch nicht erreicht: 81,8% der 488 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 3,9% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Schinkel hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 134,2 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 141 mit 1,3 MWp.
Der Baulandpreis in Schinkel beträgt 127 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt.
Der Glasfaserausbau in Schinkel ist mit 87,5% gut fortgeschritten, 87,7% der Haushalte erreichen mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Schinkel mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Schinkel
In Schinkel heizen noch 40,6% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Schinkel üblichen Anlagengrößen von 9,1 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.