Scharfbillig ist eine kleine Gemeinde in Rheinland-Pfalz mit 129 Einwohnern und 4.8 km² Fläche.
Weinbau und ländliche Gemeinden prägen das Land, der Heizölanteil liegt deutlich über dem Bundesschnitt.
Beim Heizungsmix fällt Scharfbillig positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 21,5% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 76,4% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Scharfbillig hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 170,5 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 22 mit 319,5 kWp.
Bei der Breitbandversorgung erreichen 90,0% der Haushalte in Scharfbillig mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 26,0%. Auch beim Mobilfunk ist Scharfbillig mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Scharfbillig hervorragend aufgestellt: 8 Ladepunkte (620,2 pro 10.000 Einwohner) an 3 Standorten. Davon sind 1 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
Scharfbillig im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
💡 Tipps für Scharfbillig
In Scharfbillig heizen noch 53,8% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 21,5% in Scharfbillig zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die in Scharfbillig erfassten Anlagen haben im Mittel 14,5 kWp. Dieser Gemeindewert ersetzt keine Auslegung für ein einzelnes Dach; Ertrag und Wirtschaftlichkeit sollten mit aktuellen Tarifen und objektspezifischen Annahmen berechnet werden.
Der Glasfaserausbau in Scharfbillig schreitet voran (26,0%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.