Sankt Martin ist eine kleine Gemeinde in Rheinland-Pfalz mit 1.679 Einwohnern und 11.2 km² Fläche.
Weinbau und ländliche Gemeinden prägen das Land, der Heizölanteil liegt deutlich über dem Bundesschnitt.
Die Wärmewende hat Sankt Martin noch nicht erreicht: 82,8% der 664 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 2,6% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Sankt Martin hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 94,7 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 159 mit 1,4 MWp.
Der Baulandpreis in Sankt Martin beträgt 295 €/m², deutlich über dem Bundesdurchschnitt und deutlich über dem Rheinland-Pfalz-Schnitt von 129 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Sankt Martin noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 2,5% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 98,8%.
Bei der E-Mobilität ist Sankt Martin hervorragend aufgestellt: 4 Ladepunkte (23,8 pro 10.000 Einwohner) an 2 Standorten.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Sankt Martin
Mit 82,8% fossiler Heizenergie in Sankt Martin gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Sankt Martin üblichen Anlagengrößen von 8,9 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 2,5% Glasfaseranteil hat Sankt Martin erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.