Sand a.Main ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 3.060 Einwohnern und 12.3 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
In Sand a.Main ist Heizöl mit 48,5% noch vor Gas (21,0%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 69,5% der 1.729 Gebäude fossil.
Die 500 Solaranlagen in Sand a.Main haben eine überdurchschnittliche Größe von 32,3 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 16,1 MWp installiert.
Mit 61 €/m² liegt der Baulandpreis in Sand a.Main deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 180 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Sand a.Main noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 2,6% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 99,2%. Auch beim Mobilfunk ist Sand a.Main mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Sand a.Main hervorragend aufgestellt: 10 Ladepunkte (32,7 pro 10.000 Einwohner) an 7 Standorten.
🔥 Heizung & Energieträger
1.729 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage32,3 kWp
Erste Anlage01.01.2002
Letzte Anlage28.02.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B350%
Grundsteuer A350%
Gewerbesteuer350%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner3.060
Fläche12.3 km²
Bevölkerungsdichte249 Ew/km²
Postleitzahl97522
BundeslandBayern
Sand a.Main im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlSand a.MainBayernDeutschland
Gas-Heizung21,0%21,6%37,4%
Wärmepumpe7,5%6,2%5,1%
Bauland61,7 €/m²310,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser2,6%27,7%41,7%
💡 Tipps für Sand a.Main
Heizungsbestand prüfen
In Sand a.Main heizen noch 48,5% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 32,3 kWp in Sand a.Main deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 2,6% Glasfaseranteil hat Sand a.Main erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Sand a.Main
Wie heizt man in Sand a.Main?
Die Heizenergieträger in den 1.729 Gebäuden von Sand a.Main verteilen sich so: Heizöl (48,5%), Gas (21,0%), Holz/Pellets (17,4%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 69,5%. Der Wärmepumpenanteil von 7,5% liegt über dem Bundesdurchschnitt (5,1%).
Wie viele Solaranlagen gibt es in Sand a.Main?
Die 500 Solaranlagen in Sand a.Main fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 32,3 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 16,1 MWp. Die älteste Anlage ging am 01.01.2002 ans Netz, die neueste am 28.02.2026.
Was kostet Bauland in Sand a.Main?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Sand a.Main beträgt 61 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Sand a.Main deutlich unter dem Bayern-Durchschnitt von 310 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 30.870 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 350%.
Wie schnell ist das Internet in Sand a.Main?
Der Glasfaserausbau hat Sand a.Main noch nicht erreicht: Lediglich 2,6% der Haushalte verfügen über einen FTTH/FTTB-Anschluss. Über andere Technologien (Kabel, DSL) erreichen immerhin 99,2% mindestens 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Sand a.Main?
Mit 32,7 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner ist Sand a.Main hervorragend auf die E-Mobilität vorbereitet. Insgesamt stehen 10 Ladepunkte an 7 Standorten bereit (161 kW Gesamtleistung). Schnelllader sind noch nicht verfügbar.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.