Salz ist eine kleine Gemeinde in Rheinland-Pfalz mit 878 Einwohnern und 5.0 km² Fläche.
Weinbau und ländliche Gemeinden prägen das Land, der Heizölanteil liegt deutlich über dem Bundesschnitt.
Beim Heizungsmix fällt Salz positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 11,9% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 70,5% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Salz hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 131,0 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 115 mit 1,1 MWp.
Mit 67 €/m² liegt der Baulandpreis in Salz deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 181 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Salz noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 98,2%. Auch beim Mobilfunk ist Salz mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Salz
In Salz heizen noch 66,0% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 11,9% in Salz zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Salz üblichen Anlagengrößen von 9,5 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 0,0% Glasfaseranteil hat Salz erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.