Die Gemeinde Rot am See liegt in Baden-Württemberg und zählt 5.531 Einwohner bei einer Fläche von 74.8 km².
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
In Rot am See ist Heizöl mit 44,2% noch vor Gas (16,8%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 61,0% der 1.377 Gebäude fossil.
Die 1.264 Solaranlagen in Rot am See haben eine überdurchschnittliche Größe von 20,4 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 25,8 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Rot am See beträgt 125 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Rot am See liegt mit 14,2% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 82,5% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Rot am See mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 4 Ladepunkten an 2 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Rot am See gut ausgebaut (7,2 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
1.377 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage20,4 kWp
Erste Anlage01.11.1998
Letzte Anlage26.02.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B380%
Grundsteuer A400%
Gewerbesteuer340%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner5.531
Fläche74.8 km²
Bevölkerungsdichte73 Ew/km²
Postleitzahl74585
BundeslandBaden-Württemberg
Rot am See im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlRot am SeeBaden-WürttembergDeutschland
Gas-Heizung16,8%29,6%37,4%
Wärmepumpe6,1%6,5%5,1%
Bauland125,0 €/m²284,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser14,2%30,0%41,7%
💡 Tipps für Rot am See
Heizungsbestand prüfen
In Rot am See heizen noch 44,2% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 20,4 kWp in Rot am See deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 14,2% Glasfaseranteil hat Rot am See erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Rot am See
Wie heizt man in Rot am See?
Holz und Pellets spielen in Rot am See eine überdurchschnittliche Rolle: 25,0% der 1.377 Gebäude nutzen Biomasse, daneben verteilen sich Heizöl (44,2%), Holz/Pellets (25,0%). Der Wärmepumpenanteil von 6,1% liegt über dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Baden-Württemberg (Ø 29,6% Gas) liegt Rot am See deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Rot am See?
Die 1.264 Solaranlagen in Rot am See fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 20,4 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 25,8 MWp. Die älteste Anlage ging am 01.11.1998 ans Netz, die neueste am 26.02.2026.
Was kostet Bauland in Rot am See?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Rot am See beträgt 125 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Rot am See deutlich unter dem Baden-Württemberg-Durchschnitt von 284 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 62.510 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 380%.
Wie schnell ist das Internet in Rot am See?
In Rot am See können 82,5% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 67,2% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 14,2% verfügbar. Das liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Rot am See?
In Rot am See gibt es 4 öffentlich zugängliche Ladepunkte an 2 Standorten mit einer Gesamtleistung von 74 kW. Das entspricht 7,2 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner. Schnelllader sind noch nicht verfügbar.