Rickenbach ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 3.764 Einwohnern und 34.6 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
Typisch für den ländlichen Raum: In den 1.250 Gebäuden von Rickenbach wird zu 36,5% mit Holz oder Pellets geheizt, der Gasanteil liegt bei 3,8%.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Rickenbach hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 189,2 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 712 mit 8,8 MWp.
Der Baulandpreis in Rickenbach beträgt 135 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Rickenbach noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 27,1%. Auch beim Mobilfunk ist Rickenbach mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 4 Ladepunkten an 2 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Rickenbach gut ausgebaut (10,6 pro 10.000 Einwohner). Besonders positiv: 2 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
1.250 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage12,4 kWp
Erste Anlage01.08.1991
Letzte Anlage18.02.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B320%
Grundsteuer A320%
Gewerbesteuer350%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner3.764
Fläche34.6 km²
Bevölkerungsdichte108 Ew/km²
Postleitzahl79736
BundeslandBaden-Württemberg
Rickenbach im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlRickenbachBaden-WürttembergDeutschland
Gas-Heizung3,8%29,6%37,4%
Wärmepumpe6,4%6,5%5,1%
Bauland135,2 €/m²284,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser0,0%30,0%41,7%
💡 Tipps für Rickenbach
Heizungsbestand prüfen
In Rickenbach heizen noch 41,5% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Solaranlage planen
Die in Rickenbach erfassten Anlagen haben im Mittel 12,4 kWp. Dieser Gemeindewert ersetzt keine Auslegung für ein einzelnes Dach; Ertrag und Wirtschaftlichkeit sollten mit aktuellen Tarifen und objektspezifischen Annahmen berechnet werden.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 0,0% Glasfaseranteil hat Rickenbach erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Rickenbach
Wie heizt man in Rickenbach?
Holz und Pellets spielen in Rickenbach eine überdurchschnittliche Rolle: 36,5% der 1.250 Gebäude nutzen Biomasse, daneben verteilen sich Heizöl (41,5%), Holz/Pellets (36,5%). Der Wärmepumpenanteil von 6,4% liegt über dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Baden-Württemberg (Ø 29,6% Gas) liegt Rickenbach deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Rickenbach?
Pro 1.000 Einwohner kommen in Rickenbach rund 189,2 Solaranlagen – ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt sind 712 Anlagen mit 8,8 MWp installiert. Die älteste Anlage ging am 01.08.1991 ans Netz, die neueste am 18.02.2026.
Was kostet Bauland in Rickenbach?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Rickenbach beträgt 135 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Rickenbach deutlich unter dem Baden-Württemberg-Durchschnitt von 284 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 67.625 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 320%.
Wie schnell ist das Internet in Rickenbach?
Der Glasfaserausbau hat Rickenbach noch nicht erreicht: Lediglich 0,0% der Haushalte verfügen über einen FTTH/FTTB-Anschluss. Über andere Technologien (Kabel, DSL) erreichen immerhin 27,1% mindestens 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Rickenbach?
In Rickenbach gibt es 4 öffentlich zugängliche Ladepunkte an 2 Standorten mit einer Gesamtleistung von 145 kW. Das entspricht 10,6 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner. Positiv: 2 der Ladepunkte sind Schnelllader (ab 50 kW).