Reinhardshagen ist eine kleine Gemeinde in Hessen mit 4.291 Einwohnern und 13.0 km² Fläche.
Gemischte Struktur: Urbane Zentren wie Frankfurt mit Fernwärme, ländliche Regionen in Nord- und Mittelhessen mit hohem Öl- und Holzanteil.
Die Wärmewende hat Reinhardshagen noch nicht erreicht: 84,0% der 1.810 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 2,5% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Reinhardshagen hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 100,4 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 431 mit 4,6 MWp.
Der Baulandpreis in Reinhardshagen beträgt 106 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Hessen-Schnitt von 222 €/m².
Der Glasfaserausbau in Reinhardshagen ist mit 77,6% gut fortgeschritten, 96,2% der Haushalte erreichen mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Reinhardshagen mit 97,9% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 6 Ladepunkten an 3 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Reinhardshagen gut ausgebaut (14,0 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Reinhardshagen
In Reinhardshagen heizen noch 51,7% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Reinhardshagen üblichen Anlagengrößen von 10,7 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.