Reichenschwand ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 2.389 Einwohnern und 6.8 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Von den 861 Gebäuden in Reichenschwand heizen 42,0% mit Gas und 35,1% mit Heizöl. Wärmepumpen kommen auf 4,9%, Holz/Pellets auf 11,5%.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Reichenschwand hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 117,2 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 280 mit 2,1 MWp.
Der Baulandpreis in Reichenschwand beträgt 279 €/m², deutlich über dem Bundesdurchschnitt.
Die Glasfaserversorgung in Reichenschwand liegt mit 6,9% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 35,8% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Reichenschwand mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 4 Ladepunkten an 2 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Reichenschwand gut ausgebaut (16,7 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Reichenschwand
Mit 77,1% fossiler Heizenergie in Reichenschwand gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Reichenschwand üblichen Anlagengrößen von 7,5 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 6,9% Glasfaseranteil hat Reichenschwand erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.