Rattenkirchen ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 1.068 Einwohnern und 19.9 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Typisch für den ländlichen Raum: In den 443 Gebäuden von Rattenkirchen wird zu 28,0% mit Holz oder Pellets geheizt, der Gasanteil liegt bei 9,5%.
Die 230 Solaranlagen in Rattenkirchen haben eine überdurchschnittliche Größe von 48,4 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 11,1 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Rattenkirchen beträgt 197 €/m² und deutlich unter dem Bayern-Schnitt von 310 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Rattenkirchen noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,2% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 85,3%. Auch beim Mobilfunk ist Rattenkirchen mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 1 Ladepunkten an 1 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Rattenkirchen gut ausgebaut (9,4 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
443 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage48,4 kWp
Erste Anlage–
Letzte Anlage16.09.2025
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B420%
Grundsteuer A420%
Gewerbesteuer380%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner1.068
Fläche19.9 km²
Bevölkerungsdichte53 Ew/km²
Postleitzahl84431
BundeslandBayern
Rattenkirchen im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlRattenkirchenBayernDeutschland
Gas-Heizung9,5%21,6%37,4%
Wärmepumpe5,9%6,2%5,1%
Bauland197,2 €/m²310,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser0,2%27,7%41,7%
💡 Tipps für Rattenkirchen
Heizungsbestand prüfen
In Rattenkirchen heizen noch 41,1% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 48,4 kWp in Rattenkirchen deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 0,2% Glasfaseranteil hat Rattenkirchen erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Rattenkirchen
Wie heizt man in Rattenkirchen?
Holz und Pellets spielen in Rattenkirchen eine überdurchschnittliche Rolle: 28,0% der 443 Gebäude nutzen Biomasse, daneben verteilen sich Heizöl (41,1%), Holz/Pellets (28,0%). Der Wärmepumpenanteil von 5,9% liegt über dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Bayern (Ø 21,6% Gas) liegt Rattenkirchen deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Rattenkirchen?
Die 230 Solaranlagen in Rattenkirchen fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 48,4 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 11,1 MWp. Die älteste Anlage ging am – ans Netz, die neueste am 16.09.2025.
Was kostet Bauland in Rattenkirchen?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Rattenkirchen beträgt 197 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Rattenkirchen deutlich unter dem Bayern-Durchschnitt von 310 €/m². Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 98.575 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 420%.
Wie schnell ist das Internet in Rattenkirchen?
Der Glasfaserausbau hat Rattenkirchen noch nicht erreicht: Lediglich 0,2% der Haushalte verfügen über einen FTTH/FTTB-Anschluss. Über andere Technologien (Kabel, DSL) erreichen immerhin 85,3% mindestens 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Rattenkirchen?
In Rattenkirchen gibt es 1 öffentlich zugängliche Ladepunkte an 1 Standorten mit einer Gesamtleistung von 22 kW. Das entspricht 9,4 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner. Schnelllader sind noch nicht verfügbar.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.