Rade b. Hohenwestedt ist eine kleine Gemeinde in Schleswig-Holstein mit 97 Einwohnern und 3.2 km² Fläche.
Das nördlichste Flächenland profitiert von seiner Küstenlage für Wind- und Fernwärmeausbau, während der Gasanteil unter dem Bundesdurchschnitt liegt.
Die Wärmewende hat Rade b. Hohenwestedt noch nicht erreicht: 91,5% der 59 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 0,0% kaum eine Rolle.
Die 13 Solaranlagen in Rade b. Hohenwestedt haben eine überdurchschnittliche Größe von 55,2 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 718,2 kWp installiert.
Der Baulandpreis in Rade b. Hohenwestedt beträgt 127 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt.
Der Glasfaserausbau in Rade b. Hohenwestedt ist mit 83,3% gut fortgeschritten, 97,6% der Haushalte erreichen mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Rade b. Hohenwestedt mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
59 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage55,2 kWp
Erste Anlage01.07.2004
Letzte Anlage07.10.2024
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B425%
Grundsteuer A380%
Gewerbesteuer380%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner97
Fläche3.2 km²
Bevölkerungsdichte30 Ew/km²
Postleitzahl24594
BundeslandSchleswig-Holstein
Rade b. Hohenwestedt im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlRade b. Hoh…Schleswig-H…Deutschland
Gas-Heizung54,2%49,8%37,4%
Wärmepumpe0,0%3,9%5,1%
Bauland127,9 €/m²148,5 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser83,3%83,7%41,7%
💡 Tipps für Rade b. Hohenwestedt
Heizungswechsel prüfen
In Rade b. Hohenwestedt entfallen 91,5% der erfassten Heizenergie auf Gas und Heizöl. Welche Technik für ein einzelnes Gebäude geeignet ist, hängt von Gebäudezustand, Wärmenetzplanung und Finanzierung ab. Eine unabhängige Energieberatung kann diese Optionen anhand des konkreten Hauses vergleichen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 55,2 kWp in Rade b. Hohenwestedt deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Häufige Fragen zu Rade b. Hohenwestedt
Wie heizt man in Rade b. Hohenwestedt?
Rade b. Hohenwestedt ist noch stark von fossilen Energieträgern abhängig: In den 59 Gebäuden mit Wohnraum entfallen 91,5% auf Gas (54,2%) und Heizöl (37,3%). Wärmepumpen sind mit 0,0% noch eine Randerscheinung; der Bundesdurchschnitt liegt bei 5,1%.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Rade b. Hohenwestedt?
Die 13 Solaranlagen in Rade b. Hohenwestedt fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 55,2 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 718,2 kWp. Die älteste Anlage ging am 01.07.2004 ans Netz, die neueste am 07.10.2024.
Was kostet Bauland in Rade b. Hohenwestedt?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Rade b. Hohenwestedt beträgt 127 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 63.945 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 425%.
Wie schnell ist das Internet in Rade b. Hohenwestedt?
In Rade b. Hohenwestedt können 97,6% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 92,9% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 83,3% verfügbar. Das liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.