Prittriching ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 2.630 Einwohnern und 25.4 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Prittriching positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 14,4% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 59,5% ausmachen.
Die 529 Solaranlagen in Prittriching haben eine überdurchschnittliche Größe von 20,6 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 10,9 MWp installiert.
Bauland ist in Prittriching mit 562 €/m² sehr teuer – das 3,1-Fache des Bundesdurchschnitts.
Prittriching gehört zu den digital bestversorgten Gemeinden: 97,2% Glasfaserquote und 97,3% Breitband ab 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Prittriching mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 2 Ladepunkten an 1 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Prittriching gut ausgebaut (7,6 pro 10.000 Einwohner). Besonders positiv: 1 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
791 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage20,6 kWp
Erste Anlage30.05.2000
Letzte Anlage03.03.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B320%
Grundsteuer A320%
Gewerbesteuer380%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner2.630
Fläche25.4 km²
Bevölkerungsdichte103 Ew/km²
Postleitzahl86931
BundeslandBayern
Prittriching im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlPrittrichingBayernDeutschland
Gas-Heizung4,4%21,6%37,4%
Wärmepumpe14,4%6,2%5,1%
Bauland562,4 €/m²310,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser97,2%27,7%41,7%
💡 Tipps für Prittriching
Heizungsbestand prüfen
In Prittriching heizen noch 55,1% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Vorreiter bei Wärmepumpen
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 14,4% in Prittriching zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 20,6 kWp in Prittriching deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Häufige Fragen zu Prittriching
Wie heizt man in Prittriching?
Die Heizenergieträger in den 791 Gebäuden von Prittriching verteilen sich so: Heizöl (55,1%), Holz/Pellets (19,3%), Wärmepumpe/Solarthermie (14,4%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 59,5%. Bemerkenswert ist der Wärmepumpenanteil von 14,4% – er übertrifft den Bundesdurchschnitt von 5,1% deutlich. Im Vergleich zu Bayern (Ø 21,6% Gas) liegt Prittriching deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Prittriching?
Die 529 Solaranlagen in Prittriching fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 20,6 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 10,9 MWp. Die älteste Anlage ging am 30.05.2000 ans Netz, die neueste am 03.03.2026.
Was kostet Bauland in Prittriching?
Mit 562 €/m² gehört Prittriching zu den teuersten Standorten in Bayern. Das ist Platz 290 von 2217 Gemeinden im Land. Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich über dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 281.200 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 320%.
Wie schnell ist das Internet in Prittriching?
Prittriching zählt zu den digital bestversorgten Gemeinden in Bayern: 97,2% Glasfaserquote (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) und 97,3% Breitband ab 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Prittriching?
In Prittriching gibt es 2 öffentlich zugängliche Ladepunkte an 1 Standorten mit einer Gesamtleistung von 50 kW. Das entspricht 7,6 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner. Positiv: 1 der Ladepunkte sind Schnelllader (ab 50 kW).
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.