Postfeld ist eine kleine Gemeinde in Schleswig-Holstein mit 432 Einwohnern und 8.3 km² Fläche.
Das nördlichste Flächenland profitiert von seiner Küstenlage für Wind- und Fernwärmeausbau, während der Gasanteil unter dem Bundesdurchschnitt liegt.
Die Wärmewende hat Postfeld noch nicht erreicht: 88,7% der 205 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 0,0% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Postfeld hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 155,1 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 67 mit 608,9 kWp.
Der Baulandpreis in Postfeld beträgt 212 €/m², über dem Bundesdurchschnitt und über dem Schleswig-Holstein-Schnitt von 148 €/m².
Der Glasfaserausbau in Postfeld ist mit 83,1% gut fortgeschritten, 91,3% der Haushalte erreichen mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Postfeld mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Postfeld
Mit 88,7% fossiler Heizenergie in Postfeld gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Postfeld üblichen Anlagengrößen von 9,1 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.