Pingelshagen ist eine kleine Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern mit 558 Einwohnern und 2.1 km² Fläche.
Küstenland mit Windkraft-Potenzial und zunehmendem Tourismus, Sanierungsbedarf bei Altbauten bleibt hoch.
Dank eines ausgebauten Fernwärmenetzes heizen 41,2% der 2.258 Gebäude mit Fernwärme – ein hoher Anteil, der den fossilen Verbrauch auf 51,8% drückt.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Pingelshagen hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 73,5 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 41 mit 215,3 kWp.
Der Baulandpreis in Pingelshagen beträgt 103 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und über dem Mecklenburg-Vorpommern-Schnitt von 86 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Pingelshagen noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 99,6%. Auch beim Mobilfunk ist Pingelshagen mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Pingelshagen hervorragend aufgestellt: 15 Ladepunkte (268,8 pro 10.000 Einwohner) an 8 Standorten. Besonders positiv: 6 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Pingelshagen
Mit 51,8% fossiler Heizenergie in Pingelshagen gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Pingelshagen üblichen Anlagengrößen von 5,2 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 0,0% Glasfaseranteil hat Pingelshagen erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.