Oldersbek ist eine kleine Gemeinde in Schleswig-Holstein mit 756 Einwohnern und 10.8 km² Fläche.
Das nördlichste Flächenland profitiert von seiner Küstenlage für Wind- und Fernwärmeausbau, während der Gasanteil unter dem Bundesdurchschnitt liegt.
Beim Heizungsmix fällt Oldersbek positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 11,0% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 75,5% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Oldersbek hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 140,2 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 106 mit 1,9 MWp.
Der Baulandpreis in Oldersbek beträgt 87 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Schleswig-Holstein-Schnitt von 148 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Oldersbek noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,9% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 62,9%. Auch beim Mobilfunk ist Oldersbek mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
318 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage17,7 kWp
Erste Anlage30.03.2005
Letzte Anlage15.10.2025
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B425%
Grundsteuer A380%
Gewerbesteuer380%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner756
Fläche10.8 km²
Bevölkerungsdichte69 Ew/km²
Postleitzahl25873
BundeslandSchleswig-Holstein
Oldersbek im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlOldersbekSchleswig-H…Deutschland
Gas-Heizung38,4%49,8%37,4%
Wärmepumpe11,0%3,9%5,1%
Bauland87,8 €/m²148,5 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser0,9%83,7%41,7%
💡 Tipps für Oldersbek
Heizungswechsel prüfen
In Oldersbek entfallen 75,5% der erfassten Heizenergie auf Gas und Heizöl. Welche Technik für ein einzelnes Gebäude geeignet ist, hängt von Gebäudezustand, Wärmenetzplanung und Finanzierung ab. Eine unabhängige Energieberatung kann diese Optionen anhand des konkreten Hauses vergleichen.
Vorreiter bei Wärmepumpen
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 11,0% in Oldersbek zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 17,7 kWp in Oldersbek deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 0,9% Glasfaseranteil hat Oldersbek erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Oldersbek
Wie heizt man in Oldersbek?
Die Heizenergieträger in den 318 Gebäuden von Oldersbek verteilen sich so: Gas (38,4%), Heizöl (37,1%), Wärmepumpe/Solarthermie (11,0%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 75,5%. Bemerkenswert ist der Wärmepumpenanteil von 11,0% – er übertrifft den Bundesdurchschnitt von 5,1% deutlich. Im Vergleich zu Schleswig-Holstein (Ø 49,8% Gas) liegt Oldersbek unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Oldersbek?
Pro 1.000 Einwohner kommen in Oldersbek rund 140,2 Solaranlagen – ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt sind 106 Anlagen mit 1,9 MWp installiert. Die älteste Anlage ging am 30.03.2005 ans Netz, die neueste am 15.10.2025.
Was kostet Bauland in Oldersbek?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Oldersbek beträgt 87 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Oldersbek deutlich unter dem Schleswig-Holstein-Durchschnitt von 148 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 43.925 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 425%.
Wie schnell ist das Internet in Oldersbek?
Der Glasfaserausbau hat Oldersbek noch nicht erreicht: Lediglich 0,9% der Haushalte verfügen über einen FTTH/FTTB-Anschluss. Über andere Technologien (Kabel, DSL) erreichen immerhin 62,9% mindestens 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.