Oberschneiding ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 3.290 Einwohnern und 60.8 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Oberschneiding positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 15,4% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 55,6% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Oberschneiding hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 283,0 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 931 mit 18,6 MWp.
Der Baulandpreis in Oberschneiding beträgt 134 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Bayern-Schnitt von 310 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Oberschneiding liegt mit 19,6% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 97,8% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Oberschneiding mit 99,5% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Oberschneiding hervorragend aufgestellt: 8 Ladepunkte (24,3 pro 10.000 Einwohner) an 4 Standorten. Davon sind 1 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Oberschneiding
In Oberschneiding heizen noch 40,9% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 15,4% in Oberschneiding zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 20,0 kWp in Oberschneiding deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 19,6% Glasfaseranteil hat Oberschneiding erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.