Oberreichenbach ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 3.015 Einwohnern und 36.0 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
Beim Heizungsmix fällt Oberreichenbach positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 10,8% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 49,8% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Oberreichenbach hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 154,9 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 467 mit 5,1 MWp.
Der Baulandpreis in Oberreichenbach beträgt 205 €/m² und unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Oberreichenbach liegt mit 14,2% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 93,0% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Oberreichenbach mit 99,8% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Oberreichenbach hervorragend aufgestellt: 13 Ladepunkte (43,1 pro 10.000 Einwohner) an 7 Standorten.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Oberreichenbach
In Oberreichenbach heizen noch 45,1% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 10,8% in Oberreichenbach zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Oberreichenbach üblichen Anlagengrößen von 10,8 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 14,2% Glasfaseranteil hat Oberreichenbach erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.