Nordwestuckermark

Brandenburg PLZ 17291 4.097 Einwohner 254.3 km²
417
Solaranlagen
29,9%
Gas-Heizung
28 €
Bauland/m²
24,5%
Glasfaser

Nordwestuckermark ist eine kleine Gemeinde in Brandenburg mit 4.097 Einwohnern und 254.3 km² Fläche.

Dünn besiedelt mit schnellem Erneuerbaren-Ausbau, aber noch hohem Heizölanteil in ländlichen Gemeinden östlich der Oder.

In Nordwestuckermark ist Heizöl mit 40,5% noch vor Gas (29,9%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 70,4% der 981 Gebäude fossil.

Die 417 Solaranlagen in Nordwestuckermark haben eine überdurchschnittliche Größe von 71,9 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 30,0 MWp installiert.

Bauland ist in Nordwestuckermark mit 28 €/m² besonders günstig – weniger als ein Fünftel des Bundesdurchschnitts (180 €/m²).

Bei der Breitbandversorgung erreichen 96,2% der Haushalte in Nordwestuckermark mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 24,5%. Auch beim Mobilfunk ist Nordwestuckermark mit 85,9% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.

🔥 Heizung & Energieträger

981 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
Gas
29,9%
Heizöl
40,5%
Fernwärme
2,0%
Wärmepumpe
3,7%
Holz/Pellets
8,0%

☀️ Solaranlagen

417
Anlagen
30,0 MWp
Gesamtleistung
⌀ Leistung/Anlage71,9 kWp
Erste Anlage10.06.2005
Letzte Anlage05.03.2026

🏠 Immobilien & Grundstücke

28 €
pro m² Bauland
Grundsteuer B350%
Grundsteuer A260%
Gewerbesteuer310%
Datenstand Hebesätze2024

🌐 Internet & Breitband

96,2%
≥ 50 Mbit/s
91,7%
≥ 100 Mbit/s
24,5%
≥ 1 Gbit/s
24,5%
Glasfaser
100,0%
4G Mobilfunk
85,9%
5G Mobilfunk

📍 Gemeindeprofil

Einwohner4.097
Fläche254.3 km²
Bevölkerungsdichte16 Ew/km²
Postleitzahl17291
BundeslandBrandenburg

Nordwestuckermark im Vergleich

Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.

KennzahlNordwestuckermarkBrandenburgDeutschland
Gas-Heizung29,9%50,5%37,4%
Wärmepumpe3,7%4,1%5,1%
Bauland28,8 €/m²138,7 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser24,5%31,3%41,7%

💡 Tipps für Nordwestuckermark

Heizungsbestand prüfen

In Nordwestuckermark heizen noch 40,5% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.

Eigenverbrauch optimieren

Die durchschnittliche Anlagengröße von 71,9 kWp in Nordwestuckermark deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.

Glasfaseranschluss prüfen

Der Glasfaserausbau in Nordwestuckermark schreitet voran (24,5%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.

Häufige Fragen zu Nordwestuckermark

Wie heizt man in Nordwestuckermark?
Die Heizenergieträger in den 981 Gebäuden von Nordwestuckermark verteilen sich so: Heizöl (40,5%), Gas (29,9%), Holz/Pellets (8,0%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 70,4%. Der Wärmepumpenanteil von 3,7% liegt unter dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Brandenburg (Ø 50,5% Gas) liegt Nordwestuckermark deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Nordwestuckermark?
Die 417 Solaranlagen in Nordwestuckermark fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 71,9 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 30,0 MWp. Die älteste Anlage ging am 10.06.2005 ans Netz, die neueste am 05.03.2026.
Was kostet Bauland in Nordwestuckermark?
Bauland in Nordwestuckermark kostet nur 28 €/m² – damit gehört die Gemeinde zu den günstigsten Standorten in Brandenburg. (Platz 322 von 413) Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 14.420 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 350%.
Wie schnell ist das Internet in Nordwestuckermark?
In Nordwestuckermark können 96,2% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 91,7% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 24,5% verfügbar. Das liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 85,9% 5G.

Gemeinden in der Nähe

Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis), Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026), Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR), Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.