Niederwürschnitz ist eine kleine Gemeinde in Sachsen mit 2.528 Einwohnern und 6.0 km² Fläche.
Industrietradition und Fernwärme aus DDR-Zeiten prägen die Heizungsstruktur, der Braunkohleausstieg läuft bis 2038.
Die Wärmewende hat Niederwürschnitz noch nicht erreicht: 85,6% der 1.460 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 5,6% kaum eine Rolle.
Die 181 Solaranlagen in Niederwürschnitz haben eine überdurchschnittliche Größe von 20,9 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 3,8 MWp installiert.
Mit 69 €/m² liegt der Baulandpreis in Niederwürschnitz deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 180 €/m².
Der Glasfaserausbau in Niederwürschnitz ist mit 72,9% gut fortgeschritten, 99,9% der Haushalte erreichen mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Niederwürschnitz mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Niederwürschnitz hervorragend aufgestellt: 22 Ladepunkte (87,0 pro 10.000 Einwohner) an 11 Standorten. Davon sind 5 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
Niederwürschnitz im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
💡 Tipps für Niederwürschnitz
In Niederwürschnitz entfallen 85,6% der erfassten Heizenergie auf Gas und Heizöl. Welche Technik für ein einzelnes Gebäude geeignet ist, hängt von Gebäudezustand, Wärmenetzplanung und Finanzierung ab. Eine unabhängige Energieberatung kann diese Optionen anhand des konkreten Hauses vergleichen.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 20,9 kWp in Niederwürschnitz deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.