Niederschönenfeld ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 1.436 Einwohnern und 14.3 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Niederschönenfeld positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 15,6% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 54,2% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Niederschönenfeld hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 199,2 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 286 mit 3,6 MWp.
Der Baulandpreis in Niederschönenfeld beträgt 115 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Bayern-Schnitt von 310 €/m².
Niederschönenfeld gehört zu den digital bestversorgten Gemeinden: 93,9% Glasfaserquote und 99,2% Breitband ab 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Niederschönenfeld mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Niederschönenfeld
In Niederschönenfeld heizen noch 46,5% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 15,6% in Niederschönenfeld zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Niederschönenfeld üblichen Anlagengrößen von 12,5 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.