Niederrieden ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 1.513 Einwohnern und 13.9 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Niederrieden positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 11,2% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 57,1% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Niederrieden hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 235,3 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 356 mit 5,0 MWp.
Der Baulandpreis in Niederrieden beträgt 140 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Bayern-Schnitt von 310 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Niederrieden liegt mit 12,3% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 97,5% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Niederrieden mit 99,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 3 Ladepunkten an 2 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Niederrieden gut ausgebaut (19,8 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Niederrieden
In Niederrieden heizen noch 41,8% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 11,2% in Niederrieden zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Niederrieden üblichen Anlagengrößen von 14,2 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 12,3% Glasfaseranteil hat Niederrieden erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.