Niederfrohna ist eine kleine Gemeinde in Sachsen mit 2.182 Einwohnern und 10.1 km² Fläche.
Industrietradition und Fernwärme aus DDR-Zeiten prägen die Heizungsstruktur, der Braunkohleausstieg läuft bis 2038.
Die Wärmewende hat Niederfrohna noch nicht erreicht: 80,9% der 1.435 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 4,6% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Niederfrohna hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 123,3 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 269 mit 2,0 MWp.
Mit 51 €/m² liegt der Baulandpreis in Niederfrohna deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 181 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Niederfrohna noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,3% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 98,1%. Auch beim Mobilfunk ist Niederfrohna mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Niederfrohna
Mit 80,9% fossiler Heizenergie in Niederfrohna gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Niederfrohna üblichen Anlagengrößen von 7,3 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 0,3% Glasfaseranteil hat Niederfrohna erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.