Niederfischbach ist eine kleine Gemeinde in Rheinland-Pfalz mit 4.129 Einwohnern und 14.5 km² Fläche.
Weinbau und ländliche Gemeinden prägen das Land, der Heizölanteil liegt deutlich über dem Bundesschnitt.
In Niederfischbach ist Heizöl mit 41,0% noch vor Gas (37,2%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 78,2% der 2.240 Gebäude fossil.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Niederfischbach hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 71,4 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 295 mit 2,9 MWp.
Mit 56 €/m² liegt der Baulandpreis in Niederfischbach deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 180 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Niederfischbach noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,7% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 95,2%.
Mit 7 Ladepunkten an 3 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Niederfischbach gut ausgebaut (17,0 pro 10.000 Einwohner). Besonders positiv: 3 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
2.240 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage10,0 kWp
Erste Anlage31.05.2000
Letzte Anlage27.02.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B510%
Grundsteuer A510%
Gewerbesteuer440%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner4.129
Fläche14.5 km²
Bevölkerungsdichte285 Ew/km²
Postleitzahl57572
BundeslandRheinland-Pfalz
Niederfischbach im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlNiederfischbachRheinland-PfalzDeutschland
Gas-Heizung37,2%28,3%37,4%
Wärmepumpe6,5%6,4%5,1%
Bauland56,5 €/m²129,9 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser0,7%34,0%41,7%
💡 Tipps für Niederfischbach
Heizungsbestand prüfen
In Niederfischbach heizen noch 41,0% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Solaranlage planen
Die in Niederfischbach erfassten Anlagen haben im Mittel 10,0 kWp. Dieser Gemeindewert ersetzt keine Auslegung für ein einzelnes Dach; Ertrag und Wirtschaftlichkeit sollten mit aktuellen Tarifen und objektspezifischen Annahmen berechnet werden.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 0,7% Glasfaseranteil hat Niederfischbach erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Niederfischbach
Wie heizt man in Niederfischbach?
Die Heizenergieträger in den 2.240 Gebäuden von Niederfischbach verteilen sich so: Heizöl (41,0%), Gas (37,2%), Holz/Pellets (6,8%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 78,2%. Der Wärmepumpenanteil von 6,5% liegt über dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Rheinland-Pfalz (Ø 28,3% Gas) liegt Niederfischbach über dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Niederfischbach?
Pro 1.000 Einwohner kommen in Niederfischbach rund 71,4 Solaranlagen – ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt sind 295 Anlagen mit 2,9 MWp installiert. Die älteste Anlage ging am 31.05.2000 ans Netz, die neueste am 27.02.2026.
Was kostet Bauland in Niederfischbach?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Niederfischbach beträgt 56 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Niederfischbach deutlich unter dem Rheinland-Pfalz-Durchschnitt von 129 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 28.270 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 510%.
Wie schnell ist das Internet in Niederfischbach?
Der Glasfaserausbau hat Niederfischbach noch nicht erreicht: Lediglich 0,7% der Haushalte verfügen über einen FTTH/FTTB-Anschluss. Über andere Technologien (Kabel, DSL) erreichen immerhin 95,2% mindestens 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 47,7% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Niederfischbach?
In Niederfischbach gibt es 7 öffentlich zugängliche Ladepunkte an 3 Standorten mit einer Gesamtleistung von 500 kW. Das entspricht 17,0 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner. Positiv: 3 der Ladepunkte sind Schnelllader (ab 50 kW).
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.