Niederdorfelden ist eine kleine Gemeinde in Hessen mit 4.215 Einwohnern und 6.5 km² Fläche.
Gemischte Struktur: Urbane Zentren wie Frankfurt mit Fernwärme, ländliche Regionen in Nord- und Mittelhessen mit hohem Öl- und Holzanteil.
Die Wärmewende hat Niederdorfelden noch nicht erreicht: 87,9% der 2.688 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 3,0% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Niederdorfelden hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 60,5 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 255 mit 3,1 MWp.
Der Baulandpreis in Niederdorfelden beträgt 192 €/m².
Bei der Breitbandversorgung erreichen 100,0% der Haushalte in Niederdorfelden mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 20,8%. Auch beim Mobilfunk ist Niederdorfelden mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Niederdorfelden hervorragend aufgestellt: 17 Ladepunkte (40,3 pro 10.000 Einwohner) an 9 Standorten. Davon sind 2 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Niederdorfelden
Mit 87,9% fossiler Heizenergie in Niederdorfelden gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Niederdorfelden üblichen Anlagengrößen von 12,2 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Der Glasfaserausbau in Niederdorfelden schreitet voran (20,8%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.