Niederbösa ist eine kleine Gemeinde in Thüringen mit 129 Einwohnern und 4.6 km² Fläche.
Waldreiches Bundesland mit hohem Holzheizungsanteil im ländlichen Raum und Fernwärme in Erfurt, Jena und Gera.
Beim Heizungsmix fällt Niederbösa positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 10,8% weit über dem Gemeindemittel im Datenbestand von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 53,8% ausmachen.
Die 10 Solaranlagen in Niederbösa haben eine überdurchschnittliche Größe von 42,9 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 428,8 kWp installiert.
Mit 41 €/m² liegt der Baulandpreis in Niederbösa deutlich unter dem Gemeindemittel im Datenbestand von 180 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Niederbösa noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 98,2%. Auch beim Mobilfunk ist Niederbösa mit 83,9% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
65 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage42,9 kWp
Erste Anlage26.07.2011
Letzte Anlage08.04.2025
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B410%
Grundsteuer A295%
Gewerbesteuer400%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner129
Fläche4.6 km²
Bevölkerungsdichte27 Ew/km²
Postleitzahl99718
BundeslandThüringen
Niederbösa im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlNiederbösaThüringenDeutschland
Gas-Heizung4,6%36,6%37,4%
Wärmepumpe10,8%3,7%5,1%
Bauland41,5 €/m²68,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser0,0%21,0%41,7%
💡 Tipps für Niederbösa
Heizungsbestand prüfen
In Niederbösa heizen noch 49,2% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Vorreiter bei Wärmepumpen
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 10,8% in Niederbösa zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 42,9 kWp in Niederbösa deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 0,0% Glasfaseranteil hat Niederbösa erheblichen Nachholbedarf (Gemeindemittel im Datenbestand: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Niederbösa
Wie heizt man in Niederbösa?
Die Heizenergieträger in den 65 Gebäuden von Niederbösa verteilen sich so: Heizöl (49,2%), Wärmepumpe/Solarthermie (10,8%), Gas (4,6%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 53,8%. Bemerkenswert ist der Wärmepumpenanteil von 10,8% – er übertrifft den Gemeindemittel im Datenbestand von 5,1% deutlich. Im Vergleich zu Thüringen (Ø 36,6% Gas) liegt Niederbösa deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Niederbösa?
Die 10 Solaranlagen in Niederbösa fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 42,9 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 428,8 kWp. Die älteste Anlage ging am 26.07.2011 ans Netz, die neueste am 08.04.2025.
Was kostet Bauland in Niederbösa?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Niederbösa beträgt 41 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Niederbösa deutlich unter dem Thüringen-Durchschnitt von 68 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 20.760 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 410%.
Wie schnell ist das Internet in Niederbösa?
Der Glasfaserausbau hat Niederbösa noch nicht erreicht: Lediglich 0,0% der Haushalte verfügen über einen FTTH/FTTB-Anschluss. Über andere Technologien (Kabel, DSL) erreichen immerhin 98,2% mindestens 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 44,6% 4G-Abdeckung, 83,9% 5G.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.