Nerenstetten ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 379 Einwohnern und 6.1 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
Beim Heizungsmix fällt Nerenstetten positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 10,5% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 57,1% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Nerenstetten hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 234,8 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 89 mit 1,1 MWp.
Der Baulandpreis in Nerenstetten beträgt 168 €/m² und deutlich unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Nerenstetten liegt mit 9,8% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 82,0% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Nerenstetten mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Nerenstetten hervorragend aufgestellt: 5 Ladepunkte (131,9 pro 10.000 Einwohner) an 2 Standorten.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Nerenstetten
Mit 57,1% fossiler Heizenergie in Nerenstetten gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 10,5% in Nerenstetten zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Nerenstetten üblichen Anlagengrößen von 12,4 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 9,8% Glasfaseranteil hat Nerenstetten erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.