Mühlenbarbek ist eine kleine Gemeinde in Schleswig-Holstein mit 256 Einwohnern und 8.7 km² Fläche.
Das nördlichste Flächenland profitiert von seiner Küstenlage für Wind- und Fernwärmeausbau, während der Gasanteil unter dem Bundesdurchschnitt liegt.
Die Wärmewende hat Mühlenbarbek noch nicht erreicht: 88,1% der 127 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 2,4% kaum eine Rolle.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Mühlenbarbek hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 128,9 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 33 mit 355,8 kWp.
Der Baulandpreis in Mühlenbarbek beträgt 99 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und unter dem Schleswig-Holstein-Schnitt von 148 €/m².
Mühlenbarbek gehört zu den digital bestversorgten Gemeinden: 94,2% Glasfaserquote und 97,1% Breitband ab 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Mühlenbarbek mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Mühlenbarbek
In Mühlenbarbek heizen noch 40,9% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Mühlenbarbek üblichen Anlagengrößen von 10,8 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.