Moos ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 2.383 Einwohnern und 32.2 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Moos positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 11,7% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 58,2% ausmachen.
Die 568 Solaranlagen in Moos haben eine überdurchschnittliche Größe von 368,0 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 209,0 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Moos beträgt 179 €/m² und deutlich unter dem Bayern-Schnitt von 310 €/m².
Die Glasfaserversorgung in Moos liegt mit 19,9% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 95,0% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Moos mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Moos hervorragend aufgestellt: 10 Ladepunkte (42,0 pro 10.000 Einwohner) an 5 Standorten.
🔥 Heizung & Energieträger
901 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage368,0 kWp
Erste Anlage28.07.2000
Letzte Anlage17.02.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B310%
Grundsteuer A330%
Gewerbesteuer380%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner2.383
Fläche32.2 km²
Bevölkerungsdichte73 Ew/km²
Postleitzahl94554
BundeslandBayern
Moos im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlMoosBayernDeutschland
Gas-Heizung29,7%21,6%37,4%
Wärmepumpe11,7%6,2%5,1%
Bauland179,9 €/m²310,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser19,9%27,7%41,7%
💡 Tipps für Moos
Heizungswechsel prüfen
In Moos entfallen 58,2% der erfassten Heizenergie auf Gas und Heizöl. Welche Technik für ein einzelnes Gebäude geeignet ist, hängt von Gebäudezustand, Wärmenetzplanung und Finanzierung ab. Eine unabhängige Energieberatung kann diese Optionen anhand des konkreten Hauses vergleichen.
Vorreiter bei Wärmepumpen
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 11,7% in Moos zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 368,0 kWp in Moos deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 19,9% Glasfaseranteil hat Moos erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Moos
Wie heizt man in Moos?
Die Heizenergieträger in den 901 Gebäuden von Moos verteilen sich so: Gas (29,7%), Heizöl (28,5%), Wärmepumpe/Solarthermie (11,7%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 58,2%. Bemerkenswert ist der Wärmepumpenanteil von 11,7% – er übertrifft den Bundesdurchschnitt von 5,1% deutlich. Im Vergleich zu Bayern (Ø 21,6% Gas) liegt Moos über dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Moos?
Die 568 Solaranlagen in Moos fallen durch ihre überdurchschnittliche Größe von 368,0 kWp auf – ein Indikator für gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung. Zusammen erreichen sie 209,0 MWp. Die älteste Anlage ging am 28.07.2000 ans Netz, die neueste am 17.02.2026.
Was kostet Bauland in Moos?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Moos beträgt 179 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Moos deutlich unter dem Bayern-Durchschnitt von 310 €/m². Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 89.970 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 310%.
Wie schnell ist das Internet in Moos?
In Moos können 95,0% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 83,1% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 19,9% verfügbar. Das liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Moos?
Mit 42,0 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner ist Moos hervorragend auf die E-Mobilität vorbereitet. Insgesamt stehen 10 Ladepunkte an 5 Standorten bereit (110 kW Gesamtleistung). Schnelllader sind noch nicht verfügbar.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.