Mittelherwigsdorf ist eine kleine Gemeinde in Sachsen mit 3.491 Einwohnern und 36.5 km² Fläche.
Industrietradition und Fernwärme aus DDR-Zeiten prägen die Heizungsstruktur, der Braunkohleausstieg läuft bis 2038.
Von den 1.301 Gebäuden in Mittelherwigsdorf heizen 47,7% mit Gas und 21,7% mit Heizöl. Wärmepumpen kommen auf 1,5%, Holz/Pellets auf 6,9%.
Die 407 Solaranlagen in Mittelherwigsdorf haben eine überdurchschnittliche Größe von 56,0 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 22,8 MWp installiert.
Mit 38 €/m² liegt der Baulandpreis in Mittelherwigsdorf deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 181 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Mittelherwigsdorf noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 4,2% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 97,3%. Auch beim Mobilfunk ist Mittelherwigsdorf mit 99,1% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 6 Ladepunkten an 3 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Mittelherwigsdorf gut ausgebaut (17,2 pro 10.000 Einwohner). Besonders positiv: 2 davon sind Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Mittelherwigsdorf
Mit 69,4% fossiler Heizenergie in Mittelherwigsdorf gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 56,0 kWp in Mittelherwigsdorf deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 4,2% Glasfaseranteil hat Mittelherwigsdorf erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.