Martinshöhe ist eine kleine Gemeinde in Rheinland-Pfalz mit 1.372 Einwohnern und 10.9 km² Fläche.
Weinbau und ländliche Gemeinden prägen das Land, der Heizölanteil liegt deutlich über dem Bundesschnitt.
In Martinshöhe ist Heizöl mit 68,5% noch vor Gas (6,2%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 74,7% der 502 Gebäude fossil.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Martinshöhe hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 131,9 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 181 mit 2,4 MWp.
Der Baulandpreis in Martinshöhe beträgt 167 €/m² und über dem Rheinland-Pfalz-Schnitt von 129 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Martinshöhe noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 0,0% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 74,7%. Auch beim Mobilfunk ist Martinshöhe mit 96,2% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
502 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage13,0 kWp
Erste Anlage24.02.2004
Letzte Anlage04.03.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B465%
Grundsteuer A450%
Gewerbesteuer400%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner1.372
Fläche10.9 km²
Bevölkerungsdichte125 Ew/km²
Postleitzahl66894
BundeslandRheinland-Pfalz
Martinshöhe im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlMartinshöheRheinland-PfalzDeutschland
Gas-Heizung6,2%28,3%37,4%
Wärmepumpe8,2%6,4%5,1%
Bauland167,7 €/m²129,9 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser0,0%34,0%41,7%
💡 Tipps für Martinshöhe
Heizungsbestand prüfen
In Martinshöhe heizen noch 68,5% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Solaranlage planen
Die in Martinshöhe erfassten Anlagen haben im Mittel 13,0 kWp. Dieser Gemeindewert ersetzt keine Auslegung für ein einzelnes Dach; Ertrag und Wirtschaftlichkeit sollten mit aktuellen Tarifen und objektspezifischen Annahmen berechnet werden.
Glasfaserausbau verfolgen
Mit nur 0,0% Glasfaseranteil hat Martinshöhe erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.
Häufige Fragen zu Martinshöhe
Wie heizt man in Martinshöhe?
Die Heizenergieträger in den 502 Gebäuden von Martinshöhe verteilen sich so: Heizöl (68,5%), Holz/Pellets (12,9%), Wärmepumpe/Solarthermie (8,2%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 74,7%. Der Wärmepumpenanteil von 8,2% liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Rheinland-Pfalz (Ø 28,3% Gas) liegt Martinshöhe deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Martinshöhe?
Pro 1.000 Einwohner kommen in Martinshöhe rund 131,9 Solaranlagen – ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt sind 181 Anlagen mit 2,4 MWp installiert. Die älteste Anlage ging am 24.02.2004 ans Netz, die neueste am 04.03.2026.
Was kostet Bauland in Martinshöhe?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Martinshöhe beträgt 167 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Martinshöhe über dem Rheinland-Pfalz-Durchschnitt von 129 €/m². Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 83.850 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 465%.
Wie schnell ist das Internet in Martinshöhe?
Der Glasfaserausbau hat Martinshöhe noch nicht erreicht: Lediglich 0,0% der Haushalte verfügen über einen FTTH/FTTB-Anschluss. Über andere Technologien (Kabel, DSL) erreichen immerhin 74,7% mindestens 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 96,2% 5G.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.