Martinroda ist eine kleine Gemeinde in Thüringen mit 1.136 Einwohnern und 13.2 km² Fläche.
Waldreiches Bundesland mit hohem Holzheizungsanteil im ländlichen Raum und Fernwärme in Erfurt, Jena und Gera.
Gas dominiert die Wärmeversorgung in Martinroda mit 57,8% klar, Heizöl kommt auf 9,4% und Wärmepumpen auf 5,8% der 658 Gebäude.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Martinroda hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 88,0 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 100 mit 1,2 MWp.
Der Baulandpreis in Martinroda beträgt 97 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und über dem Thüringen-Schnitt von 68 €/m².
Der Glasfaserausbau in Martinroda ist mit 65,3% gut fortgeschritten, 99,3% der Haushalte erreichen mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Martinroda mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Martinroda
Mit 67,2% fossiler Heizenergie in Martinroda gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Martinroda üblichen Anlagengrößen von 11,7 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.